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Was ich in den letzten Monaten gelesen habe

Ich habe ewig nicht mehr übers Lesen geschrieben. Zuletzt am 31.Januar. Dabei mag ich es so gerne, hier über die Bücher, die ich gelesen habe, etwas zu schreiben, weil ich dann auch Monate später nochmal durch diese Blogposts stöbern und nachlesen kann, was ich alles gelesen habe. Bei den ein oder anderen Büchern vergisst man ja dann doch mal, dass man sie gelesen hat oder worum es ging.

Also – ich rekapituliere jetzt mal die letzten Monate und überlege, was ich so gelesen habe.

Januar/Februar: Die Männer meines Lebens – Ein autobiografisches Buch, das gefüllt ist von Gedanken und Worten der Autorin über verschiedenste Männer ihres Lebens. Jedes Kapitel beschäftigt sich mit einem anderen Mann und stellt eine Art Brief an diesen Mann dar. Mal geht es um den Vater der Autorin, mal um ihren Sportlehrer, und dann wiederum um ihren Ex-Freund. Ich glaube nicht, dass das Buch jedermanns Sache ist. Einfach, weil es keine richtige Geschichte erzählt, sondern weil es eben um persönliche Erfahrungen und Gedanken einer doch unbekannten Person geht. Was ich an dem Buch schön fand, war 1. ihre Art, zu schreiben und ihre Gedanken auszudrücken und 2. die Möglichkeit, sich in manchen Zeilen wieder zu finden, sich in ihre Gefühle hineinversetzen zu können, weil man sie vielleicht selbst schon mal gefühlt hat und alles mögliche in ihre Worte hinein interpretieren zu können. An solchen Büchern mag ich, dass es keine Geschichte gibt, die man verfolgen muss, um die komplette Handlung zu verstehen. Man kann Wort für Wort lesen, auf sich wirken lassen und sich in seinen Gedanken verlieren.

Hier noch ein paar – in meinen Augen – wunderschöne Zitate aus dem Buch:

„Du warst du selbst und wusstest, wie man nein sagt. Es gab niemanden, den du beeindrucken oder verletzen wolltest. Du warst einfach da, und es machte mir Angst, wie real du warst, denn das zwang mich, mein eigenes Ausmaß an Authentizität in Frage zu stellen.“ 

„Ich fühle mich ganz. Wenn wir fürs ganze Leben arm wären und mit ganz wenig auskommen müssten, wirklich arm, und das wäre das Beste, das wir haben, dann wäre ich zufrieden damit.“

„Der letzte Eintrag ist in Tinte, ein hastiges, zorniges Gekritzel, das lautet: Zeit, das kalte Biest, mit seinen vielen Fasts und Bis. Ich denke, was für eine Schande. Die Zeit sollte weinen, weil sie mich ohne dich verbracht hat.“ 

„Wenn Worte völlig verlässlich wären, hätten sie sich als einziges effektives Verständigungsmedium entwickelt, doch das haben sie nicht, weil die Menschen lügen.“

„Deinetwegen kann ich in jede Kirche gehen und annehmen, was immer der Gottesdienst zu bieten hat, alles ist offen für Auslegung, außer Güte.“

„Ich sage dir das jetzt schon: Stärke ist ein Mythos. Es ist nicht, was es ist, wenn es aussieht, als ob es wäre, was es ist. Für gewöhnlich ist es, was es ist, wenn es wie etwas anderes aussieht.“

März: Calendar Girl – Berührt – Der zweite Roman aus der vierteiligen Calendar Girl – Reihe. Auch nach dem zweiten Teil kann ich sagen, dass mir die Geschichte und die Roman-Reihe gut gefällt, weil man sie einfach weglesen kann. Es ist nichts schweres, nicht wirklich etwas zum Mitdenken, sondern einfach zum Abschalten, wenn das Gehirn aus ist und man sich einfach entspannen möchte. Leichter Lesestoff ist zwischendurch super, also werde ich den dritten und auch den viertel Teil definitiv noch lesen. :-) Ich finde es schön, dass die Geschichte auf vier Bücher verteilt wurde. Liest man eins zu Ende, dann weiß man, dass da noch was kommt.

März/April: Das Joshua Profil – Mein erster Fitzek-Thriller! Er spielt in Berlin und ich habe angefangen ihn zu lesen, als ich gerade in Berlin war … das war schon etwas gruselig. 😀 Die Story war auf jeden Fall spannend, was ich mochte, waren all die unvorhersehbaren Ereignisse und dass Fitzek gar nicht mal so unrealistische Gefahren der digitalen Transparenz aufzeigt und in welch negative Richtung sich das entwickeln könnte.

Mai: Troublemaker – Wieder etwas autobiografisches. Ich finde es interessant, über das Leben anderer Menschen zu lesen. Was sie gefühlt haben, was sie erlebt haben. Dieses Buch habe ich vor allem aus einem Grund gelesen: es ist von Leah Remini, der Schauspielerin von King of Queens und da ich diese Serie wirklich seit Ewigkeiten gucke und jede Folge in und auswendig kenne, musste ich es einfach lesen. Außerdem gehts in dem Buch hauptsächlich um ihre Scientology-Mitgliedschaft und ihren Ausstieg, was ich sowieso ganz interessant finde. War interessant, so viel über Scientology und deren Techniken zu erfahren, aber am interessantesten war halt alles, was mit dem Beginn von King of Queens und der Freundschaft zu Kevin James zu tun hatte. ;D

Juni: Gut gegen Nordwind, Der Beobachter – Im Juni dann gleich mal zwei Bücher gelesen. Ersteres hatte ich mega schnell durch, weils dünn ist und eine sehr leichte Geschichte war. Mann & Frau schicken sich die ganze Zeit E-Mails hin und her – so kann man es kurz und knapp beschreiben. 😀 Es ist eine Art Liebesgeschichte und ganz schön zu lesen, aber das Ende war nicht nach meinem Geschmack. Direkt danach habe ich dann mit „Der Beobachter“ begonnen – das zweite Buch, das ich von Charlotte Link gelesen habe und es war SO spannend. Es hat um die 600 Seiten und trotz Uni, Arbeit etc. hatte ich das Buch innerhalb einer Woche durch. Ich habs unter anderem abends im Bett gelesen, was jedes Mal ein Fehler war, weil ich danach wirklich schlecht einschlafen konnte. 😀 Trotzdem: ich fand das Buch richtig gut und das Ende war sowas von unvorhersehbar.

Aktuell: Vielleicht mag ich dich morgen – Dazu kann ich noch gar nichts sagen, weil ich noch nicht so weit bin, aber: es ist leichter Lesestoff und ähnlich wie Calendar Girl super zum Abschalten. Eine richtige Strandlektüre. :-)

Falls jemand noch Buchtipps hat – immer her damit! Ich probiere alles mögliche gern aus. :-)

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Alina

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20. Bremen. Berlinliebe. Tagebuch. Schreiben. Wasser. Reisen. Meer. Pizza. Uni. Liebe. Chai Latte. Lesen. Gedanken. Fotos. Erinnerungen. Hier und jetzt.

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